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BA 13 im Januar 2026
Öffentliche Sitzung
des Bezirksausschusses 13 Bogenhausen
am Dienstag, dem 20. Januar 2026,
im Gehörlosenzentrum, 81925 München, Lohengrinstraße 11.
Tagesordnung
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Zwei Bauanträge abgelehnt
(20. Januar 2026) - Der Unterausschuss Stadtplanung des Bezirks-
ausschusses 13 Bogenhausen hat dem Plenum empfohlen, zwei Bauanträge abzulehnen. Dieses folgte der Empfehlung einstimmig.
Westpreußenstraße 45: Neubau eines bestehenden Wohnhauses mit 6 Wohneinheiten im westlichen Grundstücksteil des zu teilenden Anwesens inklusive 2
Doppelstockgaragen mit insgesamt 6 Stell-plätzen – VORBESCHEID
Der Bezirksausschuss 13 lehnt die Planungen ab. Er hält die Dachneigung für problematisch, die zu einem vierten Geschoss führt. Dieses führt zu städtebaulichen Spannungen an dieser Stelle.
Auch die Fällung der Kastanie erschließt sich dem Bezirksausschuss nicht.
Oberföhringer Str. 54: Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten und Tiefgarage.
Der Bezirksausschuss lehnt die Planungen ab. Die straßenseitige Erschließung mit der Zufahrt über die gesamte Breite des Grund-stücks mit Versiegelung des kompletten Vorgartens ist abzulehnen.
Weiter lehnt er die Geschossigkeit mit viertem Geschoss ent-schieden ab. Die Anzahl an Befreiungen ist außerdem zu hoch. Ablehnung.
BA 13 - Rückblick und Ausblick
VON KARIN VETTERLE
(29. Dezember 2025) - Ein spannendes
und interessantes Jahr liegt hinter uns.Im Bezirksausschuss 13 wurden viele Entscheidungen getroffen, eine Menge einstimmig über alle Fraktionen hinweg. Manchmal allerdings war die Entschei-dungsfindung schwierig, vor allem im letzten Viertel des Jahres, weil die eine oder andere Fraktion sich bereits in den Wahlkampfmodus versetzt hatte. Unge-
achtet dessen konnten wir häufig Mehrheiten finden, die gemein-
sam mit unserer Fraktion für Fortschritt im Stadtbezirk sorgten.
Besonders wichtig war uns beispielsweise die weitere Nutzung
der Baracken des Bürgerparks Oberföhrung durch Künstlerinnen
und Künstler sowie die vielen ansässigen Vereine. Die SPD-Fraktion trug wesentlich dazu bei, dass die Verlängerung der Nutzungs-erlaubnis für weitere zehn Jahre bis Ende 2035 durch die Stadt München zugesagt wurde. Damit ist auch das jährliche Faschings-
treiben mit seinen vielen Besucherinnen und Besuchern auf dem Gelände gesichert.
Gelungen ist uns auch, die Einzelfallbehandlung bei der Planung von Sportanlagen unter Berücksichtigung des Erhalts der Sport-gaststätten durchzusetzen. Wir konnten Oberbürgermeister Dieter Reiter als Chef der Verwaltung davon überzeugen, dass jeder Neubau kritisch betrachtet werden muss und die Entscheidungen bedarfsorientiert getroffen werden.
Stolz machen uns das neue Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium sowie der Neubau des Kulturbürgerhauses am Maria-Nindl-Platz. Die schon seit der Eröffnung hohen Besucherzahlen bestätigen, dass eine lange und sehr gründliche Planung schlussendlich zum Erfolg führt.
Viele Projekte und kleinere Bürgeranliegen kommen auf den BA 13 zu. Die nächsten Jahrzehnte werden uns die Planungen zur Bebauung des Bereichs östlich der Bahnlinie beschäftigen, die Forderung der Untertunnelung der Bahnstrecke zur Vermeidung von Lärm für die Anwohnenden, die Bewerbung Münchens um die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044, die einen mehrheitlichen Zuspruch der Münchnerinnen und Münchner erhielt. Bauprojekte
zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sind unverändert
enorm wichtig. Wir wollen wohnungen für die Müchnerinnen und
Münchner, damit diese bezahlbar in ihrer Stadt wohnen bleiben
können, und nicht für neu hinzuziehende Menschen.
2026 erwarten uns Neuwahlen auf kommunaler Ebene. Nicht nur der Oberbürgermeister, sondern auch
der Stadtrat sowie die Bezirksausschüsse werden am 8. März 2026 neu gewählt.
Was wir uns wünschen? Eine starke SPD-Stadtratsfraktion und mehr Mitglieder der SPD im Bezirksausschuss 13, damit wir die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger noch besser umsetzen
können.
Wir wünschen Ihnen Gesundheit und ein friedliches Jahr 2026!
Karin Vetterle ist 1. stellv. Vorsitzende des BA 13 Bogenhausen, Sprecherin der SPD-Fraktion im BA und Stadtratskandidatin.
Ehrung für besonderes Engagement:
Karin Vetterle, Mitglied des
SPD-Ortsvereins Bogenhausen-Oberföhring und stellvertretende Vorsitzende des Bezirks-ausschuss 13 mit Thomas-Wimmer-Medaille ausgezeichnet.
Beim traditionellen Dreikönigs-treffen der Münchner SPD am 6. Januar 2026 im Hofbräukeller wurde Karin Vetterle mit der Thomas-Wimmer-Medaille ausgezeichnet.
Die Münchner SPD ehrt mit dieser Medaille jährlich Mitglieder, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl und sozialdemokratische Grundwerte in München einsetzen.
Überreicht wurde die Thomas-Wimmer-Medaille von der stellv. Vorsitzenden der Münchner SPD, Lena Odell. „Diese Auszeichnung lebt vom Engagement unserer Mitglieder vor Ort, in den Stadtteilen, im Ehrenamt und in der kommunalen Arbeit. Genau dort wird Demokratie gestaltet und verteidigt“, so Lena Odell im Rahmen der Verleihung.
Karin Vetterle: "Diese Auszeichnung freut mich ganz besonders und bestärkt mich in meinem weiteren Handeln für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Ich kandidiere für den Münchner Stadtrat auf Liste 5 Platz 30 sowie erneut für den Bezirksausschuss auf Liste 5, Platz 1." Bildnachweis: © Daniel Köberle
Warum am Isarhang so viele Eschen fallen müssen
Das Baureferat (Gartenbau) informierte am 10.1.26 bei einer Führung über die aktuell geplanten Maßnahmen der Gehölzpflege am Isarhang, sowie in der Herzog-Albrecht- Anlage und im Herzogpark. Eingeladen waren interessierte Bürger/innen, Mitglieder ver-schiedener Referate und Ver-treter/innen des Bezirksaus-schusses 13.
Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Situation der heimischen Eschen.
Die Eschen leiden unter zwei Pilzkrankheiten:
Ein aus Ostasien eingeschlepp-ter Pilz ("falsches kleines Stängelbecherchen") führt zu Nekrosen an den Blättern und Trieben des Baumes, was zur Unterbrechung der Wasser- und Nährstoffversorgung der Zweige und zu deren Absterben führt. Die Kronen lichten sich deutlich und sterben ebenfalls ab. Der Pilz schädigt auch den Stamm und die Wurzeln.
Die durch das Eschentriebsterben geschwächten Bäume werden anfälliger für andere Pilze, z.B. den Hallimasch. Der Hallimasch befällt die Bäume meist sekundär an Wurzeln und Stammfuß, beschleunigt das Absterben der Wurzeln und entzieht dem Baum die Stabilität.
Diese Bäume fallen um, selbst wenn kein Wind weht, was zu gefährlichen Situationen führen kann.
Die Standfestigkeit vieler Eschen am Isarhang wurden vom Bau-referat überprüft. Etliche Bäume müssen gefällt werden, viele werden regelmäßig begutachtet.
Um eine Erosion des Hanges zu verhindern, werden vorwiegend Büsche gepflanzt und dafür gesorgt werden, dass es einen guten Nachwuchs von jungen Bäumen gibt.
Eine Liste der betroffenen Eschen wird der Bezirksausschuss demnächst erhalten. (Text und Bilder: Hermine Ruhland-Giles)